Was hilft gegen den Golfarm?

Auch wenn die Bezeichnung etwas anderes vermuten lässt: von den Schmerzen, die im Zusammenhang mit einem Golfarm entstehen, können nicht nur Golfer heimgesucht werden. Die Grundlage für die entsprechenden Beschwerden, werden auch oft im Alltag geschaffen, indem beispielsweise ungesunde und einseitige Bewegungen immer wieder ausgeführt werden. 

Die entsprechenden Schmerzen rühren daher, dass die Muskelansätze im Oberarmbereich gereizt bzw. entzündet sind.  

Die gute Nachricht: in den meisten Fällen ist es nicht nötig, einen Golfarm zu operieren. Wer die Anzeichen früh erkennt und den Beschwerden rasch effektiv entgegenwirkt, profitiert meist von guten Heilungschancen.

Der Golfarm und seine Ursachen  

Werden die Sehnen, die sich im Bereich des Übergangs zwischen dem Knochen und den Muskeln befinden, überlastet, entstehen oft die charakteristischen Schmerzen, die auf einen Golfarm hindeuten.  

Neben einer Überlastung durch Golfspielen kann der Golfarm unter anderem auch durch verschiedene handwerkliche Tätigkeiten, den Klettersport oder andere wiederkehrende (monotone) Bewegungen hervorgerufen werden.  

Besonders heimtückisch ist in diesem Zusammenhang, dass die Schmerzen durch kleine Verletzungen der Muskeln hervorgerufen werden und sich im Laufe der Zeit erst langsam aufbauen. Daher wird der Golfarm von vielen Menschen – gerade im Anfangsstadium – nicht ernstgenommen. Oft erst dann, wenn die Entzündung weiter fortschreitet, wenden sich die Betroffenen an einen Arzt.  

Video: Golferellenbogen | Effektive Übungen & Tipps | Liebscher & Bracht

Welche Symptome verursacht ein Golfarm?  

Betroffene erkennen den typischen Golfarm vor allem an Schmerzen, die im Bereich des Inneren Ellenbogens auftreten. Die Beschwerden müssen nicht kontinuierlich auftrete, sondern zeigen sich oft nur dann, wenn der betreffende Bereich belastet wird.  

Irgendwann werden die Schmerzpausen jedoch kürzer, so dass vielen Menschen spätestens jetzt klar wird, dass ein Besuch beim Arzt unausweichlich ist.  

Weitere Anzeichen für einen Golfarm sind:  

  • eine erhöhte Druckempfindlichkeit
  • ein Warmwerden der betroffenen Bereiche
  • Schmerzen, die sich nicht nur auf den Bereich des Innenarms beziehen, sondern auch in Areale in der Nähe ausstrahlen
  • (im späteren Stadium) Schmerzen auch in Ruhe bzw. bei geringerer Belastung.  

Um zu vermeiden, dass aus einem vorrübergehenden Golfarm ein chronischer Golfarm wird, ist es wichtig, nun entgegenzuwirken. Denn: die Beschwerden, die ein Golfarm mit sich bringt, werden nicht von allein verschwinden.  

Wie wird ein Golfarm behandelt?  

Die Aussichten mit Hinblick auf eine dauerhafte Heilung des Golfarms stehen in den meisten Fällen nicht schlecht. Meist muss der Patient auch nicht operiert werden. Dies gilt vor allem dann, wenn sich der Betroffene möglichst früh an einen Arzt seines Vertrauens wendet.  

Im ersten Schritt ist es wichtig für eine Entlastung zu sorgen und die Bewegungen, die den Golfarm verursacht haben, selbstverständlich zu vermeiden. In manchen Fällen reicht besagte Schonung sogar schon aus, um eine Verbesserung des Zustands hervorzurufen. Sollte die Entzündung schon weiter fortgeschritten sein, verschreiben viele Ärzte spezielle Salben und raten zu Physiotherapie. Im Falle einer vergleichsweise starken Entzündung kann auch das Einspritzen entsprechender entzündungshemmender Medikamente für Linderung sorgen.  

Kurzzeitig können auch Kältepacks auf die betroffenen Stellen aufgelegt werden. Die niedrigen Temperaturen sorgen in der Regel– wenn meist nur kurzzeitig – dafür, dass das unangenehme Brennen bzw. der Druck nachlässt.      

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