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Mit der Puttingmatte trainieren – so geht’s!

Bei einer Puttingmatte handelt es sich um eine wunderbare Möglichkeit, sich ein wenig „Golfplatzgefühl“ nach Hause zu holen. Die jeweiligen Modelle bieten immerhin einen besonders spannenden „Golfplatz Ausschnitt“, den Bereich kurz vor dem Ziel, und helfen so dabei, das Putten aus verschiedenen Winkeln und Entfernungen zu trainieren.  

Hierbei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass es sich bei einer modernen Puttingmatte um eine Art von Equipment handelt, die in vielerlei Hinsicht für die Verbesserung der eigenen Golfskills genutzt werden kann.  

Besonders wichtig ist es natürlich, sich über seine eigenen Fähigkeiten und eventuellen Optimierungsbedarf klar zu werden.  

Oder anders: Die Frage „Was möchte ich trainieren?“ kann mit Hinblick auf die Suche nach der richtigen Puttingmatte bereits entscheidend sein.  

Welche Puttingmatte ist die beste?  

Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich Puttingmatten teilweise deutlich voneinander. Während manche Hersteller in diesem Zusammenhang auf den klassischen Chic setzen, entscheiden sich andere dazu, mit möglichst vielen Markierungen und Details für ein noch individuelleres Training zu sorgen.  

Die Frage „Welche Puttingmatte ist die beste?“ kann dementsprechend nicht pauschal beantwortet werden, sondern ist unter anderem von:  

  • den individuellen Erwartungen des Golfspielers
  • den Trainingsvorlieben
  • dem persönlichen Geschmack mit Hinblick auf die „perfekte Optik“ einer Puttingmatte  

abhängig. Wer sich vorgenommen hat, das Putten entweder zuhause oder im Büro zu üben, ist damit gut beraten, sich mit den Vorteilen der einzelnen Modelle auseinanderzusetzen.  

Auch wenn das Training mit einer Puttingmatte dann im ersten Schritt weitestgehend selbsterklärend erscheint, ist es zudem ratsam, nicht nur zu versuchen, den Golfball im Loch zu versenken. Vielmehr ergeben sich nach und nach besondere Herausforderungen, bei denen es immer wieder Spaß macht, sich ihnen zu stellen.  

Video: 3 Übungen für deine Puttmatte I Putten üben von zu Hause

Ganz wichtig: Spielsituationen aufgreifen und trainieren  

Unabhängig davon, wie detailreich oder klassisch eine Puttingmatte ausgestattet ist: das Training mit diesem besonderen „Accessoire“ verfolgt in der Regel immer ein Ziel – das Einlochen.  

Damit dieses dann jedoch auch unter „echten Bedingungen“ möglichst reibungslos gelingen kann, ist es wichtig, möglichst viele Szenarien durchzuspielen. Denn: leider liegt der Golfball nicht immer direkt vor dem Ziel.  

Je vielseitiger ein Golffan sich hier vorbereitet, umso entspannter kann er sich in der Regel auch mit den Situationen vor Ort auf dem Golfplatz auseinandersetzen.  

Übungsidee Nr. 1: unterschiedliche Distanzen trainieren  

Hierbei handelt es sich um einen absoluten Klassiker, der beim Training mit der Puttingmatte keineswegs unterschätzt werden sollte. Viele Golfer bekennen sich beim Putten zu „Lieblingsdistanzen“. Während es manche als besonders angenehm empfinden, einen Golfball aus einer kurzen Distanz auf den Weg zu bringen, können sich andere eher für die mittellange Strecke begeistern.  

Eine Puttingmatte kann hervorragend dazu genutzt werden, hier ein wenig aus der Komfortzone herauszutreten und genau die Szenarien durchzuspielen, die beim Turnier eher unattraktiv erscheinen.  

Die Golfer mit einer möglichst langen Puttingmatte sind hier oft im Vorteil. Immerhin haben sie die Möglichkeit hier weitestgehend flexibel zu agieren und das Ziel auch aus einer vergleichsweise großen Entfernung anzupeilen.  

Für das Putten mit der Puttingmatte gilt dann jedoch – unabhängig von der jeweiligen Entfernung – dasselbe Prinzip wie für das Putten auf dem „echten“ Grün: eine Kombination aus Standsicherheit, der richtigen Portion Schwung, dem korrekten Winkel und dem perfekten Auftreffen auf dem Golfball sorgt dafür, dass das Ziel schneller (und mit weniger Versuchen)  erreicht wird.  

Übungsidee Nr. 2: unterschiedliche Winkel für einen erhöhten Schwierigkeitsgrad  

Ein Blick auf den Alltag während eines Golfturniers zeigt, dass ein Golfball, um sein Ziel zu erreichen, hin und wieder auch die Richtung ändern muss. Es sind selbstverständlich nicht immer nur die geraden Schläge bzw. Putts, die zum Ziel führen.  

Auch hier stellt die Puttingmatte eine enorme Hilfe dar, da mit ihr auch Schläge in Bezug auf unterschiedliche Längen und Richtungswechsel trainiert werden können.  

Gerade dann, wenn jedoch zum ersten Mal auf der Basis von Richtungswechseln bzw. „ungewohnten Winkeln“ trainiert wird, ist es wichtig, die Geduld nicht zu verlieren und die einzelnen Szenarien immer wieder zu üben bis diese zu gewohnten, abrufbaren Abläufen werden.  

Zusatztipp: viele Golfspieler bevorzugen es, parallel zur Golfmatte zu spielen. Sie nutzen so den Rand der Puttingmatte, um sich zu orientieren und das Ziel besser zu erreichen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Technik, die nur kurzzeitig zum Erfolg führt. Denn: genau diese Art der Ausrichtung fehlt auf dem Golfplatz! Wer dementsprechend unter weitestgehend echten Bedingungen üben möchte, sollte sich immer wieder neue Reize setzen und auch in anderen Winkeln putten.  

Übungsidee Nr. 3: verschiedene Hindernisse auf der Puttingmatte  

Keine Lust mehr darauf, „nur“ auf das Loch in der Puttingmatte zu zielen? Kein Problem! Wer möchte, kann natürlich auch durch andere Herausforderungen für ein wenig Abwechslung sorgen. Der Fantasie sind hier so gut wie keine Grenzen gesetzt.  

Wie wäre es zum Beispiel damit, zunächst verschiedene, mit Klebeband markierte Punkte treffen zu müssen, bevor der Ball seinen Weg in das Loch findet? Manche Golffans greifen unter anderem auch auf kleine Törchen zurück, die es zu durchqueren gilt.  

Fest steht: das Training mit einer Puttingmatte muss keineswegs eintönig sein. Mit ein wenig Einfallsreichtum ergeben sich schnell neue Ideen, von denen dann im Idealfall beim echten Turnier profitiert werden kann. Wer möchte, kann sich in Bezug auf die kleinen Hindernisse natürlich auch ein wenig am Minigolf orientieren und sich hier Inspirationen holen. Manche Herausforderungen lassen sich ganz leicht auch in DIY Manier auf der Puttingmatte nachbauen, um beispielsweise die Treffsicherheit ein wenig zu erhöhen und die Feinmotorik zu schulen.  

Welche Vorteile bietet die Puttingmatte?  

Mit einer Puttingmatte lassen sich zahlreiche Vorteile verbinden, die sich im Alltag unter anderem in:  

  • einem gezielten Putt-Training
  • vielseitigen Herausforderungen für Anfänger und Profis
  • einem praktischen Handling
  • einem hohen Nutzerkomfort

zeigen.  

Wer keine Lust darauf hat, den Golfplatz zu besuchen, „nur“ um das Putten zu üben, hat in der Puttingmatte sicherlich einen passenden Partner gefunden. Noch dazu sorgt eine breitgefächerte Auswahl dafür, dass sicherlich jeder Golfer genau die Matte findet, die am besten zu seinem individuellen Bedarf (und den Platzverhältnissen vor Ort) passt.  

Trotz Puttingmatte sollten natürlich auch andere Elemente eines umfangreichen Golftrainings nicht vernachlässigt werden. So gehören Übungen für die allgemeine Fitness ebenso zum sportlichen Golfalltag wie Übungsideen, die dabei helfen, den Abschlag zu perfektionieren.

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